Stephen King´s "DER DUNKLE TURM"
Band 7
Der
Turm
Kurzbeschreibung
Die Ankunft des Widersachers Mordred im ersten Teil des Buches
wirft ihren Schatten über die ganzen 1.000 Seiten. Dass
sich King dabei ebenso metaphorisch wie im Wortsinn einer Geburtsszene
bedient, gehört zu den Höhepunkten der ganzen Serie.
Der zweite Teil ist von zahlreichen Einzelheiten und Abschweifungen
geprägt, die die Geduld mancher Leser auf eine harte Probe
stellen mögen. Die im Rückblick erzählte Lebensgeschichte
eines Telepathen ist allerdings eindeutig ein Highlight des Romans.
Endgültig in das Land der “metafiction” begibt
sich der dritte Teil: Hier greift der Autor selbst -- nicht zum
ersten Mal im “Dunklen Turm” -- in die Romanhandlung
ein, und zwar nicht etwa nur in Form von erläuternden Einschüben,
sondern durchaus in Person; die literarische Postmoderne hat auch
Stephen King eingeholt. Teil Vier beginnt mit einer Verfolgungsjagd,
die einem H. P. Lovecraft zur Ehre gereicht hätte, und schließt
mit einem -- vermutlich absichtlich -- unharmonischen Ende. Mit „Der
Turm“ liefert Stephen King das große Finale seines
Romanzyklus „Der Dunkle Turm“, der schon jetzt als
moderner Klassiker gilt und in einem Atemzug mit „Der Herr
der Ringe“ genannt wird. Roland Deschain, der letzte Revolvermann,
steht endlich vor dem Ziel seiner epischen Reise, dem Turm selbst,
dem Zentrum aller Zeiten, der Mitte aller Welten. 1009 Seiten
Heyne; Auflage: 1 (März 2006)
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